Herbstlicher Sonnenschein und sonnige Farben…

Wie schön das wir noch so traumhaftes Wetter haben. So konnte ich meine Schneiderpuppe ins Auto packen und die Tücher dazu und zu meiner Freundin fahren um bei ihr im Garten nochmal Bilder von meinen Tüchern zu machen.

Heute möchte ich euch wieder zwei Tücher nach Anleitung von Jasmin Räsänan zeigen:

Tuch #1 ist eine etwas abgewandelte Form des Tuches „Dimholt“  . Ich habe allerdings nur einen Mustersatz aus der Anleitung genommen und das Tuch nicht dreieckig sondern asymmetrisch gearbeitet.

Verarbeitet ist ein dreifädiger 1000m Bobbel von Mausibengels Bobbelkiste mit dem Namen „Hexentanz“. Gearbeitet habe ich mit Nadelstärke 3. Nach dem Waschen und Spannen hat das Tuch die Maße 162 x 106 cm.

Tuch #2 ist das „Minai“

Dieses Tuch ist letztes Jahr in einem CAL (crochet along) entstanden. Gearbeitet ist es aus einem Scheepjes Whirl „Fruty ´o´ Tutty“ (60% Cotton und 40%Acryl) mit 1000m Lauflänge. Gearbeitet mit Nadelstärke 3,5 hat es eine Größe von 148 x 67 cm.

Diesen Herbst geht nichts ohne das „Talvi“ !

Noch einen Tag bis zur Infa.Kreativ und ich freue mich wie ein kleines Kind 🙂

Heute möchte ich euch das Tuch „Talvi“ von Jasmin  zeigen:

Ich glaube es war im Juni als Jasmin auf ihrer FB-Seite „Morben Design – Die Gruppe“ die Anleitung für das „Talvi“ vorstellte. Und dann dauerte es nicht lange und die ersten Talvis wurden in der Gruppe präsentiert.

Das Talvi ist ein sehr einfaches Muster das gut für Anfänger*innen geeignet ist. Man sollte vordere und hintere Reliefstäbchen, Stäbchen und Luftmaschen häkeln können und dann kann es auch schon losgehen. Das Muster ist schnell gemerkt und ich finde es total entspannend dieses Muster zu häkeln. Durch die vielen Reliefstäbchen wird das Tuch etwas dickerer und fluffiger als bei „normalem“ Häkelmuster.

Bei einer kleinen Umfrage die vor kurzem in der Morben-Design Gruppe gemacht worden ist stellte sich heraus das es jetzt schon über 1140 fertige Tücher gibt und über 1150 Tücher kurz vor der Fertigstellung sind. Ich finde das ist schon eine beachtliche Zahl wenn man bedenkt das die Anleitung noch nicht so lange online ist.

Auch für mich hat das „Talvi“ einen enormen Suchtfaktor – wie an den Bildern zu sehen ist,sind in den letzten Wochen drei Tücher entstanden. Das vierte ist auch schon in Arbeit….

Talvi #1 ist gearbeitet aus einem Scheepjes Whirl in der Farbe „Lavenderlicious“ (60% Cotton und  40%Acrylic) Lauflänge 1000 und Nadelstärke 4.

Das Tuch ist 170 x 67 cm groß

Talvi #2 ist aus einem Bobbel von Mausibengels Bobbelkiste „Jubiläumsbobbel Nr.4“ (50% Baumwolle und 50% Polyacyl) hat auch 1000m Lauflänge und ist mit Nadelstärke 4,5 gearbeitet.

Das Tuch hat die Maße 162 x 44 cm

Talvi #3 ist aus einem Scheepjes Wolly Whirl „Sugar Suzzle“ (70% Baumwolle und 30% Wolle) mit einer Lauflänge von 1000m, gearbeitet wurde es mit einer Nadelstärke 4,5.

Dieses Tuch hat die Maße 186 x 42 cm

Edlothia und Fareth

Das allererste Tuch das ich nach der Anleitung von Jasmin Räsänen gearbeitet habe war das „Edlothia“.

Durch die unterschiedlichen Mustersätze ist das Arbeiten dieses Tuches sehr abwechslungsreich und ich konnte einige neue Muster ausprobieren. Bei diesem Tuch habe ich auch das erste mal in meinem Leben Reliefstäbchen gearbeitet. (da häkel ich schon soooo lange aber man lernt ja nie aus)

Dieses Tuch ist aus einem Bobbel mit 1000 m von „Roswithas Wollkessel“gearbeitet. Es hat die Maße 164 x 65 cm.

Das zweite Tuch das ich euch heute zeigen möchte ist das „Fareth“

Gearbeitet aus einem 1500m Bobbel von Mausibengels Bobbelkiste.

Durch die lange Lauflänge ist ein schön großes Tuch entstanden mit den Maßen 180 x 87 cm. Dieses Muster ist wie das „Fingon“ ein einfach zu merkendes Muster was sich leicht häkeln lässt und so auch für Häkelanfänger*innen gut geeignet ist.

By by Summer!

Was war das für ein toller Sommer! Wie ist es euch so ergangen?

Ich melde mich wieder zurück aus meiner „Sommerpause“ .

Trotz der Hitze war ich fleißig am häkeln und werkeln. Einige mögen es ja nicht so wenn sie bei der Hitze auch noch einen Haufen Wolle auf dem Schoß liegen haben – wie ist das bei euch?

Ich habe in dieser warmen Zeit überwiegend Farbverlaufsgarne aus Baumwollgemisch verarbeitet. Das war nicht so warm und kleinere Projekte sind auch nicht so schwer. Das konzentrieren viel mir bei der Hitze schon schwer (darum hab ich auch nicht viel geschrieben) und beim Häkeln mussten einfache Muster her.

Jetzt habe ich am Wochenende meinen Balkon umgestaltet und einige Sommersachen wie z.B. der Sonnenschirm sind in den Keller gewandert und warten nun auf ihren Einsatz im nächsten Jahr.

Ich selbst habe von Sommermodus in den Herbstmodus gewechselt und hoffe das wir auch im Oktober noch mit schönem Wetter rechnen können. Dieser Jahreszeitenwechsel hat mich einmal zurückblicken lassen und ich möchte euch heute drei  meiner Arbeiten vorstellen.

Da ist zum ersten meine Schmetterlingsdecke aus Farbverlaufsgarn:

Ich arbeite seit einem Jahr sehr viel mit Farbverlaufsgarnen und habe von unterschiedlichen Herstellern schon einige ausprobiert. In meinem Lager befanden sich auch noch zwei Garne von Katia Spring Rainbow (die Farbnummern weiß ich leider nicht mehr). Bei diesen beiden wusste ich lange nicht was ich daraus machen soll weil sie mit einer Lauflänge von ca. 600 Metern für mich eigentlich zu klein sind. Für Tücher brauche ich 1000 Meter und mehr.  Nach einigem überlegen hatte ich beschlossen eine kleine Decke im Granny-Styl zu häkeln.

Angefangen zu häkeln hatte ich schon im Januar. Aber da ich ja immer einige Projekte parallel laufen habe und ich nach dem zweiten Bobbel nicht so recht wusste wie ich den Rand gestalten will, lag sie zwischendurch einige Zeit im Schrank.

Ich habe damit der Farbübergang der beiden Bobbel etwas harmonischer verläuft in unterschiedlicher Weise vergrößert. Wie man auf der Zeichnung sehen kann habe ich mit einem einfachen Quadrat angefangen. Dann dieses über Eck vergrößert. Nach Teil 1 und 2 war der erste Bobbel verarbeitet und ich habe mit dem zweiten weitergemacht.

Meine fertige Decke hat eine Größe von 116 x 140 cm .Der Rand ist ca. 11,5 cm breit und es sind 36 Schmetterlinge, die sich auf dem Rand tummeln.

Ich habe eine ganze Zeit nicht gewusst was ich mit dem Rand machen soll. Die Decke war mir nach dem Verarbeiten der beiden Bobbel noch zu klein aber ich wollte kein neues Material kaufen und war mir auch mit den Farben nicht so schlüssig. Ich habe mich dann entschieden aus meinem Vorrat das graue Baumwollgarn zu nehmen da es farblich gut passt und auch in ausreichender Menge vorhanden war. Um das Ganze farblich noch etwas aufzupeppen habe ich mich für die eingehäkelten Schmetterlinge in Gelb entschieden.

Die Anleitung zu diesen süßen Schmetterlingen findet ihr bei THE CROCHET SPACE

Ich bin schon vor längerem auf diese tolle Seite gestoßen auf der ihr außer den Schmetterlingen auch andere tolle Anleitungen findet. Ich wollte das mit den Schmetterlingen unbedingt mal ausprobieren hatte aber nie so recht das passende Projekt dafür, bei dieser Decke hat es nun perfekt gepasst. Ich habe nur ein kleine Änderung vorgenommen, bei mir sind die Fühler der Schmetterlinge nicht gehäkelt sondern ich habe einfach einen Faden angeknotet und auf der passenden Länge abgeschnitten. Die Gehäkelten Fühler waren mir zu dick und sahen zu wuchtig aus.

Material: 2 x Katia Spring Rainbow mit 300g und 1200 Lauflänge für den Innenteil und für den Rand noch einmal 350g in grauer, gelber,grüner und blauer Baumwolle mit einer Lauflänge von ca. 770 m. Für die Fühler dann noch kleine Garnreste in unterschiedlichen Farben.

Das Verarbeiten der Katia Spring Rainbow war sehr angenehm, das einzige was ich nicht so schön fand waren die großen Knoten im Garn. Bei jedem Farbwechsel war ein großer Knoten über alle Faden. Das kenne ich von anderen Garnherstellern anders, dort wird nur ein kleiner Knoten gemacht weil ja auch nur ein Faden in der Farbe gewechselt werden muss.

Meine Decke hat mir in der Sommerzeit gute Dienste geleistet. Ich hatte sie auf meinem Balkon über meinen Sitzsack gelegt. Dieser ist aus dunklem Material und wurde in der Sonne doch recht heiß. Durch die Decke war die Oberfläche immer angenehm kuschelig und nebenbei sah es farblich auch besser aus.

Die zweite Arbeit die ich euch zeigen möchte ist ein Schulterschmeichler:

An Tüchern habe ich mittlerweile schon eine ganze Sammlung in meinem Kleiderschrank und ich wollte mal etwas anderes ausprobieren.  Ich habe dieses tolle blaue Kleid von Gudrün Sjöden das ich heiß und innig liebe. Im Sommer habe ich es viel getragen. Tagsüber bei der Hitze war es total angenehm aber abends wurde es doch mal etwas kühl. Also musste eine Lösung her. Inspiriert durch Alex Mentler, der ich auf Instagram folge und die immer total schöne Schulterschmeichler und Häkeljacken postet, habe ich mich dann auch an meinen ersten Schulterschmeichler gewagt.

Verarbeitet habe ich einen dreifädigen Bobbel mit 1000m und dem sommerlichen Namen „Schwimmreifen“ von Mausibengels Bobbelkiste.

Das dritte Teil ist ein farbenfrohes Tuch:

Gehäkelt habe ich es aus einem 1000m Bobbel von „Little Faforites by Rea“ mit dem Namen „Colorbomb“. Er ist aus 50% Baumwolle und 50% Acryl.

Die Anleitung ist von Jasmin Räsänen die unter ihrem Label „Morben Design“ Anleitungen für Tüchern und Westen designt.

Ich bin vor etwa zwei Jahren das erste mal auf ihre Anleitungen aufmerksam geworden. Da ich aber leider nie genug Zeit habe alles an Kreativem sofort umzusetzen was ich gerne umsetzen möchte, lagen die Anleitungen erst mal eine Zeitlang rum. Mein erstes Tuch von Jasmin habe ich  im Sommer 2017 gehäkelt und auf der Infa-Kreativa letztes Jahr durfte ich sie bei einem Workshop auch persönlich kennen lernen.

Nun ist seit der letzten Infa schon wieder ein Jahr um. Ich werde das kommende Wochenende wieder zur Infa fahren und freue mich schon riesig auf die Aussteller und auf  neue und altbekannte Gesichter die ich dort treffen werde. Die Zeit bis dahin möchte ich nutzen und euch jeden Tag Tücher zu zeigen, die ich nach den Anleitungen von Jasmin gearbeitet habe.

Mir schien es ganz passend mit dem Tuch anzufangen das aus dem Bobbel entstanden ist den ich letztes Jahr auf der Infa gekauft habe. Also starte ich meine Tuchvorstellungsreihe mit dem „Fingon“:

Das „Fingon“ ist ein recht einfaches Muster und auch für Anfänger geeignet. Man sollte feste Maschen, Stäbchen und Reliefstäbchen häkeln können und dann kann es auch schon losgehen. Das Muster ist wenn man es erst mal zwei oder drei Reihen gehäkelt hat schon gut gemerkt und so war dieses Tuch beim Anfertigen der ideale Begleiter auch für unterwegs. Mal eben schnell noch in der Bahn einige Reihen häkeln ist kein Problem.

Mein fertiges Tuch ist 134 cm breit und 63 cm tief. Ich habe zum Abschluss noch eine weiße Bogenkannte angehäkelt, die war in der Anleitung nicht vorgesehen passt farblich aber gut zu dem weißen Faden der durch das ganze Garn verläuft.