„crochet hugs – granny blankets for friends“ oder wie alles mit der „Infa-Decke“ begann…

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In meinem heutigen Beitrag werfe ich einige Blicke zurück und einen kleinen Blick voraus.

Ich hole etwas aus…..

Als ein Teil meiner von meiner Mutter und Großmutter vererbten Häkelnadeln nach etlichen Jahren so langsam ihre beste Zeit hinter sich hatten und einige schon kaputt gegangen waren, machte ich mich auf die Suche nach der für mich perfekten Häkelnadel. Die Suche war lang und ich hatte mich durch einige Modelle und Anbieter getestet. (Beitrag dazu hatte ich hier im Juni 2017 veröffentlicht)

Meine damalige Odyssee endete mit dem Erwerb von drei wundervollen Häkelnadeln aus dem Hause WollLolli.

Danach war meine Experimentierfreude noch nicht gebremst und die Suche nach anderen Herstellern von handgedrechselten Häkelnadeln begann. Aber die Erfahrungen die ich dabei gemacht habe könnten einen eigenen Beitrag füllen.

Bleiben wir bei den Häkelnaden von WollLolli:

Über eine Handarbeitsgruppe bei Facebook war ich auf die Firma aufmerksam geworden und erfuhr das es auch eine eigene Gruppe von WollLolli bei Facebook gibt.

Diese Handarbeitsgruppe in der man/frau sich über jegliche Art der kreativen Betätigung austauschen kann ist mir schnell ans Herz gewachsen und so entstanden virtuelle Freundschaften zu anderen Kreativen.

Im Herbst 2017 kurz vor der Infa entstand im Chat ein reger Austausch:

„ Wer will auch noch zur Infa? Wer ist wann da?“

Es stellte sich heraus das doch einige aus der Gruppe  hin wollten. Ich hatte dann die spontane Idee das alle WollLolli-Häkelnadel-Besitzerinnen die auf der Infa sind, sich doch dort mal treffen könnten.

Über die Gruppe kannte man sich ja schon aber persönlich hatten sich die Meisten noch nicht gesehen. Die Idee wurde gut aufgenommen und so traf sich ein kleiner Haufen und machte ein Gruppenbild und natürlich auch ein Bild der mitgebrachten Nadeln.( Siehe Beitrag von der Infa 2017)

Ich hatte bis dahin noch nie so viele gedrechselte Häkelnadeln auf einem Haufen gesehen – eine schöner als die Andere.

Es war ein tolles Treffen und hatte viel Spaß gemacht.

Ein Jahr später war uns klar wir treffen uns wieder auf der Infa! Diesmal waren sogar noch mehr Häklerinnen dabei! Das war wieder ein schönes Treffen. (Mal sehen ob wir auf der nächsten Infa nicht noch mehr Leute zusammen bekommen.)

Ich hatte auch dieses mal kurz vor dem Treffen eine Idee: Es sollte eine bunte Decke in Gemeinschaftsarbeit aus vielen verschiedenen Häkelquadraten entstehen.

Die Idee kam gut an und die ersten Quadrate bekam ich schon auf der Infa von einigen ganz Schnellen in die Hand gedrückt. Ich hatte nur die Größe der Quadrate von 15 x 15 cm vorgegeben. Farbe, Material und Muster konnte jede selbst wählen.

Nach der Infa trudelten dann mit der Zeit immer mehr Quadrate bei mir ein.

Es wurde ein richtig bunter Haufen.

Am Anfang dachte ich noch: „Wie soll ich den so viele bunte Quadrate zusammenfügen das es auch harmonisch aussieht und nicht zu bunt wird?“ Auch wenn ich voll auf bunte Farben abfahre, war es mir teilweise fast zu bunt.

Aber je mehr Quadrate bei mir eintrudelten je besser passte alles zusammen. Wenn ein neuer Umschlag mit Grannys im Briefkasten war, war es immer etwas aufregend den Umschlag zu öffnen da ich ja nie wusste was mich da erwartet.

Die letzten Häkelquadrate erhielt ich dann Anfang November 2018.

Ich habe dann lange gepuzzelt und probiert wie ich alles am besten zusammenfügen kann, dann alle Quadrate zusammengehäkelt und mit einem breiten Rand versehen.

Da die Idee für die Decke zur Infa geboren wurde bekam unser Gemeinschaftswerk den Namen „Infa-Decke“.

Zugegeben das ist nicht besonders kreativ, aber das Kind brauchte einen Namen. *lol*

Kurz vor Weihnachten war das gute Stück dann fertig und wurde an Familie Schmenk als Geschenk und Dankeschön versendet.

Weil es mir so viel Spaß gemacht hatte diese Decke mit anderen zusammen zu fertigen, hatte ich mir beim Häkeln des Randes schon Gedanken gemacht ob man nicht ein Projekt starten könnte um eine oder sogar mehrere weitere Decken dieser Art zu machen.

Und so entstand  die Idee  „crochet hugs – granny blankets for friends“ .

Anfang Januar habe ich bei FB eine Gruppe gegründet um eine Plattform für einen besseren Austausch aller Teilnehmer*innen zu haben.

Ich hatte mir gedacht das von Januar bis März der erste Sammelzeitraum sein sollte. Da ich nicht genau wusste wie viele mitmachen werden und wie viele Grannys mich am Ende des ersten Sammelzeitraumes erreichen habe ich selbst auch etliche Quadrate angefertigt. Ich hatte wirklich Angst das ich Ende März nicht genügend Quadrate für eine Decke zusammen habe.

Für eine gute Größe braucht es schon so 60-70 Quadrate. Je nachdem wie man die Quadrate zusammenfügt und wie breit der Rand dann gearbeitet wird.

Zu meiner großen Freude wurden es dann doch so viele Grannys das ich sogar zwei Decken zusammen stellen konnte! Während nun im zweiten Sammelzeitraum von April bis Juni meine Mitstreiterinnen weiter fleißig an neuen Quadraten häkeln habe ich angefangen alle zusammenzufügen.

Die erste Decke der Gruppe steht kurz vor ihrer Fertigstellung und wird in Kürze hier zu sehen sein. Und während Ihr hoffentlich gespannt auf die Bilder der ersten „crochet-hug-Decke“ wartet möchte ich Euch hier Bilder von der „Infa-Decke“ zeigen:

Die Decke besteht aus 63 Quadraten á 15 x 15 cm, gearbeitet von insgesamt 10 Frauen. Mein Anteil an dieser Decke bestand im Zusammenfügen der Quadrate mit festen Maschen und dem Häkeln des Randes. Der Rand ist ca. 15 cm breit und ich habe dafür ca. 1200 Meter Garn verarbeitet.

 

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